Es bleibt noch viel zu tun!

Sind wir uns über die Ziele einig?

Energiewende bedeutet für das BHKW-Team:

  • Einsparung von Energie
  • Geplantes Abschalten von Atom- und Kohlekraftwerken
  • Eine möglichst regional ausgeglichene Energieerzeugung in der Nähe des Verbrauchs
  • Ausbau Sonnenkraftwerke
  • Ausbau Wind vor allem an Land (onshore) ?
  • Ausbau und Flexibilisierung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) 
  • Strom zu Gas (EE-H2 oder EE-CH4), Nutzung der Erdgasinfrastuktur zur saisonalen Speicherung und zum Transport von Energie von Nord nach Süd

KWK - Emissionsarm und flexibel 

Erdgasbetriebene KWK-Kraftwerke sind die emissionsärmsten und flexibelsten fossilen Kraftwerke um die volatilen Wind- und Sonnenkraftwerke auszugleichen. 

Auch kleine KWK-Anlagen können zur Netzentlastung und somit zum Ausgleich von fluktuierenden Erneuerbaren Energien (Sonne & Wind) beitragen. Voraussetzung ist eine ausreichende Dimensionierung der KWK, damit diese flexibel betrieben werden können. Das bedeutet höhere Anlagenleistung gegenüber einer klassischen Auslegung und die teilweise Entkopplung von Wärme- und Stromproduktion durch Wärmespeicher.

Verursachergerechte Verteilung volkswirtschaftlicher Kosten

Solange die externen Umweltkosten konventioneller Energien (z.B. durch eine Umweltsteuer) auf fossile Brennstoffe (in der Größenordnung von z.B. 80 EUR pro Tonne CO2) nicht umgelegt werden, müssen die Erneuerbaren und die Erdgas-KWK gefördert werden.

Stabile Rahmenbedingungen 

Um die emissionsmindernden Effekte von Blockheizkraftwerken in der Objekt- und Quartiersversorgung nutzen zu können, bedarf es stabiler Rahmenbedingungen, die die Wirtschaftlichkeit der vielfältigen Anwendungsfälle sicherstellen.

Für die Umsetzung der Energiewende ist der zügige Bau von BHKWs in allen Bereichen (Objektversorgung, Nah-/Fernwärmeversorgung, Gewerbe, Industrie) notwendig, sei es mit oder ohne Wärmenetzen.

Das Potenzial für BHKWs wird derzeit in keinem Bereich (Objektversorgung, Nah-/Fernwärme-versorgung, Gewerbe, Industrie) auch nur annähernd ausgeschöpft. Der bisherige Zubau an KWK-Anlagen und damit die gesetzlichen Anreize reichen ganz offensichtlich nicht aus, um das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 den Anteil der Stromerzeugung in KWK-Anlagen auf 25% anzuheben, zu erreichen.